Integration through education – Expectations versus Reality

28. Nov 2016
Mainz, Germany
While the current debate on the integration of migrants and refugees is quite diverse, almost everyone agrees that education is key in the integrational process. Learning the German language is only a first step in this process. In a highly industrialized country like Germany, expertise in fields of digitalisation and the so-called MINT subjects (Mathematics, Informatics, Natural Sciences and Technology) is a key qualification. Without any prospect on finding a job in Germany, every integration effort is doomed to fail. What can we learn from a our neighbour Austria with regards to their education system and vocational qualication for migrants and refugee ? What about quotas ? What are the chances for successfully connecting employers with refugees ? During this event we want to address these questions and discuss liberal solutions.

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    Zur Auftaktveranstaltung der Reihe „Integration durch Bildung – Anspruch und Wirklichkeit“ am 28.11.2016 folgten über 50 Gäste der Einladung des European Liberal Forums (ELF), in Kooperation mit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und dem NEOS Lab, zur Podiumsdiskussion in das InterCityHotel in Mainz.

    Susanne Hartig, Geschäftsführerin des Veranstalters ELF, begrüßte die anwesende Referentinnen und Gäste sehr herzlich und stellte zu Anfang die vielseitige Arbeit der liberalen Stiftung in ganz Europa vor. Cornelia Willius-Senzer, die integrationspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz, eröffnete anschließend das Expertengespräch und verdeutlichte direkt den enormen Bildungsbedarf: „74 Prozent der arbeitssuchenden Flüchtlinge haben leider keine formale Berufsausbildung.“ Shabana Maliki, Stipendiatin der FNF, zeigte jedoch an ihrem persönlichen Beispiel daraufhin auf, wie man es als aus Afghanistan stammende Frau mit Leistungswillen bis in deutsche Hochschulen schaffen kann. Zudem erinnerte Sie daran, wie nötig eine inhaltliche Aufklärungsarbeit gerade bereits in Flüchtlingsheimen ist. Viele kämen schließlich mit falschen Vorstellungen und auch durchaus aus anderen Rechtskulturen nach Deutschland, so die Master-Studentin der Fachhochschule Frankfurt im Gespräch mit Moderatorin Britta Mersch. Daran anknüpfend stellte Myriam Klein vom Institut zur Förderung von Bildung und Integration (INBI) in Mainz die bereits zahlreich existierenden Projekte zur Hilfestellung und Förderung von Migranten heraus, vermisste jedoch explizit ein koordinierendes Gesamtkonzept in der Fülle der Angebote. Gerade auch für den in der Arbeitsmarktintegration sehr engagierten Mittelstand sei dies als staatliche Orientierungshilfe schließlich wichtig.

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